Lehre
Studien- & Abschlussarbeiten

Studien- und Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die aktuellen Themen, die für studentische Arbeiten (Studien-, Bachelor-und Masterarbeiten) am IMP angeboten werden. Für genauere Informationen zu den einzelnen Themen sprechen Sie bitte mit den jeweiligen Ansprechpersonen.

Angebote

  • Entwicklung einer Matlab/GNU-Octave Funktion zur Bestimmung des Filamentdurchmessers in Vliesstoffen

    Kurzbeschreibung:

    Die Fiber-To-Go GmbH mit Sitz in Hagenburg unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung, Erprobung und Realisierung innovativer Produkt- sowie Prozessideen im Marktsegment „Meltblown-Vliesstoffe“. Sie versteht sich dabei als unab­hän­giger Dienstleister und Innovationspartner mit an­wen­dungsorientiertem Ansatz. Sie bietet ihren Kunden Zugang zu einem gut ausgestatteten und vertraulichen Entwicklungsumfeld. Hierzu verfügt sie über Knowhow-Träger sowie eine hochflexible Meltblown-Pilotanlage, die bei Bedarf auch bei Kunden vor Ort eingesetzt werden kann. Ergänzt wird dieses Portfolio durch Konzeption, Projektierung sowie Bau und Inbe­trieb­nah­me von Teilkomponenten und gesamten Meltblown-Produktionsanlagen im Auftrag von Kunden.

    Ziel dieser Arbeit ist es, ein Softwaretool mittels Matlab/GNU-Octave zu entwickeln, mit dem auto­matisch die Verteilung der Filamentdurchmesser in einem Meltblownvlies bestimmt werden kann. Dafür sollen Bild­dateien, die mit einer bis zu 1000-fachen Vergrößerung an einem Messmikroskop erstellt werden, mittels eines Algo­rith­mus nach den Filamenten und den Poren dazwischen durchsucht werden. Anhand des Maßstabs im Bild sollen an­schließend die ermittelten Filamentdruchmesser ausgeben und in eine Datei geschrieben werden.

    Schwerpunkte dieser Arbeit:

    • Programmierung von Matlab/GNU-Octave Funktionen zum automatischen Ein­le­sen und Filtern von Bilddateien
    • Test und Bewertung verschiedener Belichtungsarten am Messmikroskop und Fil­tern aus der digitalen Bildverarbeitung zur sicheren Extraktion der Messgröße Fila­ment­durchmesser
    • Export der ermittelten Filamentdurchmesser in eine Datei zur Weiterverarbeitung
    • Abschließende Bewertung der Ergebnisse

    Art der Arbeit: Programmierung

    Anforderungen: Selbstständiges Arbeiten, objektive und kritische Herangehensweise

    Betreuer: Tom Bode, M.Sc.

    E-Mail: t.bode@imp.uni-hannover.de

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  • Verfahrensentwicklung zur kontinuierlichen Herstellung fluoreszenz-markierter und beladener Vesikel

    Verfahrensentwicklung zur kontinuierlichen Herstellung fluoreszenz-markierter und beladener Vesikel

    Kurzbeschreibung:

    Am Institut für Mehrphasenprozesse werden neuartige Prüfsysteme für Infektionsschutzmasken entwickelt. Diese setzen unter anderem auf die Verwendung von Liposomen zur realitätsnahen Nachbildung von Virus-belasteten Fluiden. Dabei handelt es sich um sphärische Strukturen aus Lipiden, wie sie auch in den Zellwänden von pro- und eukaryotischen Zellen sowie bei Viren zu finden sind. Für den Nachweis der „Virus“-Belastung ist es notwendig diese Liposomen zu markieren und ihre Konzentration zu bestimmen. Zu diesem Zweck sollen fluoreszenz-markierte Liposomen definierter Größe (~100 nm) hergestellt werden. Bisher wird zu diesem Zweck eine Kombination aus Dünnfilmrehydratation und Extrusion verwendet.

    Aufbauend auf Erkenntnissen vorangegangener Arbeiten sollen im Rahmen dieser Arbeit verschiedene Verfahren zur Herstellung markierter Liposomen recherchiert und hinsichtlich ihres Potentials für eine großtechnische Anwendung bewertet sowie verglichen werden. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Nutzung mikrofluidischer Systeme gelegt werden. Die Herstellung der Liposomen soll in verschiedenen Prüfmedien mit einer definierten Größe erfolgen. Dabei sind die notwendigen Prozessparameter der verschiedenen Methoden (z.B. Temperatur, Lösungszusammensetzung, (Extrusionszyklen) Durchsatz, erreichbare Liposomengröße, Kosten etc.) zu ermitteln, zu vergleichen sowie die Größenordnung anhand vorhandener Literatur abzuschätzen. Zur Entfernung freier Tracer-Substanz muss ein Aufreinigungsschritt im Anschluss an die Extrusion durchgeführt werden. Für diesen Schritt sollen ebenfalls aufbauend auf vorangegangenen Arbeiten mögliche Verfahren, welche sich für ein Upscaling eignen, recherchiert werden. Für die Verfahren sind ebenso die Prozessparameter zu ermitteln sowie zu vergleichen. Abschließend sollen eine Gegenüberstellung und Bewertung der Verfahren erfolgen mit dem Ziel, ein optimiertes Verfahren zu identifizieren. Diese Verfahren sollen abschließend in einem Proof of Concept aufgebaut und erprobt werden.

     

    Art der Arbeit: theoretisch                    

    Anforderungen: Selbstständiges Arbeiten, objektive und kritische Herangehensweise

    Betreuer: Tom Bode, M.Sc.

    E-Mail: t.bode@imp.uni-hannover.de

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  • Charakterisierung der Wirkstofffreisetzung aus verkapselten und unverkapselten Vesikeln

    Charakterisierung der Wirkstofffreisetzung aus verkapselten und unverkapselten Vesikeln

    Kurzbeschreibung:

    Am Institut für Mehrphasenprozesse sollen neuartige Systeme zur Wirkstofffreisetzung und Sauerstofftransport in Organsystemen entwickelt werde. Die Wirkmechanismen setzen unter anderem auf die Verwendung von in Hydrogelen eingekapselten Vesikeln. Dabei handelt es sich um sphärische Strukturen aus Lipiden, wie sie auch in den Zellwänden von pro- und eukaryotischen Zellen zu finden sind, oder amphiphilen Polymeren. Für die Verkapselung der Liposomen werden verschiedene Hydrogel- und Polymermaterialien sowie Verfahren (Mikrofluidik, Elektrospraying, koaxial) verwendet. Ein wichtiger Parameter in diesem Zusammenhang ist die Kinetik der Wirkstofffreisetzung aus diesem Wirkstoffcarrier-System.

    Im Rahmen dieser Arbeit soll diese Kinetik für verschiedene Vesikel, Hydrogele und Geometrien mithilfe eines Ersatzwirkstoffes untersucht werden. Dazu sind zunächst über einfache mathematische Modelle die Kinetiken abzuschätzen. Die Herstellung der Vesikel soll anschließend mittels Extrusion erfolgen, die der Hydrogele mithilfe des Elektrospraying. Der eingesetzte Ersatzwirkstoff muss sowohl umweltverträglich als auch nicht gesundheitsschädlich und leicht detektierbar sein. Hierzu sind geeignete Stoffe zu recherchieren und zu bewerten. Darüber hinaus ist ein Versuchsaufbau zur Beurteilung der Freisetzungskinetik zu konzipieren. Die Freisetzung des Wirkstoffes soll in ein Körperersatzfluid erfolgen und über einen Zeitraum von mehreren Tagen aufgezeichnet und beurteilt werden, sodass nach Abschluss der Arbeit eine Aussage über den Einfluss der Geomtrie, der Materialien sowie der Umgebungsbedingungen getätigt werden kann. Die Ergebnisse sollen als Versuchsvorschrift dokumentiert werden.

    Art der Arbeit: theoretisch/experimentell

    Anforderungen: Selbstständiges Arbeiten, objektive und kritische Herangehensweise

    Betreuer: Tom Bode, M.Sc.

    E-Mail: t.bode@imp.uni-hannover.de

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  • Masterstudent für Abschlussarbeit, Studienarbeit oder Praktikum

    Präzision macht den Unterschied

    1991 als Ein-Mann-Unternehmen gegründet, sind wir bei MeKo unter familiärer Führung inzwischen auf über 270 Mitarbeiter angewachsen. Von unserem zentralen Standort in Sarstedt bei Hannover agieren wir als weltweiter Zulieferer für Kunden insbesondere aus der Medizintechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Luftfahrt- und Automobilindustrie. Unsere Expertise liegt im Bereich der Lasermaterialbearbeitung mit höchster Präzision.

    Sie haben Interesse an abwechslungsreichen Aufgaben und wollen sich mit kreativen Ideen aktiv einbringen? Dann unterstützen Sie uns als Masterstudent (m/w/d) Biomedizintechnik bei der Entwicklung neuer resorbierbarer Metalle.

    Aktuelle Themen

    • Medikamentenfreisetzung aus beschichteten Resoloy-Scaffolds sowie deren Degradation in blutähnlichen Medien
    • Magnesium-Degradation in Citrat-Blut
    • Synchrotron basiertes μ-CT als Grundlage für die in vivo Degradationsauswertung von Magnesium-Scaffolds
    • Einfluss von verschiedenen Marker-Materialien auf die Degradation von Magnesium-Scaffolds
    • Einfluss der Prozessierung auf die Wirkstoffstabilität in Polymer-Scaffolds
    • Medikamentenfreisetzung aus Polymer-Scaffolds
    • Degradation von Polymer-Scaffolds • Und viele weitere Themen...


    Das bringen Sie mit:

    • Masterstudent aus dem Bereich Maschinenbau, Werkstofftechnik, Medizintechnik, Informatik oder ähnliches
    • Eigenständiges und zuverlässiges Arbeiten
    • Strukturierte und analytische Vorgehensweise
    • Schnelle Auffassungsgabe technischer Sachverhalte
    • Teamfähigkeit und Eigeninitiative
    • Freundliches Auftreten
    • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse


    Das bieten wir:

    • Kurze Kommunikationswege und eine offene, kollegiale Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien
    • Moderne technische Ausstattung
    • Arbeitskleidung für die Produktion
    • Betriebliche Altersvorsorge
    • Sport- und Fitnessprogramm mit betriebseigenen Sportkursen und vergünstigter Studiomitgliedschaft
    • Dienstfahrradprogramm (ab 2 Jahren Betriebszugehörigkeit)
    • Kostenfreier Wasserspender und Kaffeeautomat

    Interesse? Dann gleich online bewerben: https://short.sg/j/17832829

  • Untersuchung des Einflusses von hypothermen und kryogenen Konservierungsmitteln auf elektrogesponnene Faserstrukturen

    Untersuchung des Einflusses von hypothermen und kryogenen Konservierungsmitteln auf elektrogesponnene Faserstrukturen

    Kurzbeschreibung:

    Der Einsatz elektrogesponnener Faserkonstrukte als Zellträgerstrukturen ermöglichen in dem Forschungsbereich der regenerativen Medizin neue Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings muss die zellspezifische Konservierung und Lagerung dieser Strukturen optimiert werden. Grundsätzlich wird die Konservierunggemäß der Lagerbarkeit  unterteilt in hypotherm (kurzzeitig) und kryokonserviert (langzeitig). In beiden Fällen ist die Zugabe von protektiven Substanzen erforderlich, um die Zellen vor schädlichen Einflüssen während der Lagerung zu schützen. Allerdings sind die Auswirkungen der unterschiedlichen Additive auf die Materialeigenschaften der Zellträgerstrukturen weitgehend unbekannt.

    Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Auswirkungen unterschiedlicher hypothermer und kryogener Additive auf die Materialeigenschaften der elektrogesponnenen Konstrukte untersucht werden. Dazu sollen zunächst die Faserkonstrukte hergestellt und anschließend in den Kälte und Gefrierschutzlösungen bei unterschiedlichen Temperaturen inkubiert  werden. Zu festgesetzten Zeitintervallen erfolgt die Probenentnahme und Charakterisierung. Für die Analyse der Einflüsse auf die thermischen, chemischen und morphologischen Eigenschaften stehen am Institut verschiedene Charakterisierungsmethoden zur Verfügung.

    Art der Arbeit: Literaturrecherche, Laborversuche, statistische Auswertung

    Anforderungen: Selbstständiges Arbeiten, objektive und kritische Herangehensweise, Grundkenntisse Biokompatibler Polymere

    Betreuer: Sven Barker, M.Sc.

    E-Mail: barker@imp.uni-hannover.de

    Bist du interessiert? Hast du Fragen zum genauen Ablauf und Umfang der Arbeit? Melde dich und vereinbare einen Termin für ein unverbindliches Gespräch!

  • Konzeptionierung und Etablierung eines Verfahrens zur Immobilisierung und Oberflächenfunktionalisierung markierter Vesikel

    Konzeptionierung und Etablierung eines Verfahrens zur Immobilisierung und Oberflächenfunktionalisierung markierter Vesikel

    Kurzbeschreibung:

    Am Institut für Mehrphasenprozesse werden neuartige Prüfsysteme für Infektionsschutzmasken entwickelt. Diese setzen unter anderem auf die Verwendung von Liposomen zur realitätsnahen Nachbildung von Virus-belasteten Fluiden. Dabei handelt es sich um sphärische Strukturen aus Lipiden, wie sie auch in den Zellwänden von pro- und eukaryotischen Zellen sowie bei Viren zu finden sind. Zur Erhöhung der Spezifizität des Prüfverfahrens soll die Oberfläche der eingesetzten Liposomen so modifiziert werden, dass sie der verschiedener Viren ähnelt und nach Bedarf angepasst werden kann. Hierzu konnten bereits in Vorarbeiten geeignete Verfahren identifiziert werden.

    Im Rahmen dieser Arbeit sollen die bisher identifizierten Oberflächenmodifikationen von Liposomen im Rahmen eines Proof of Concept erprobt werden. Insbesondere der Einbau von Spikeproteinen und anderen (Trans­-­)Membranproteinen sowie die Immobilisierung der Vesikel auf geeigneten Oberflächen steht hierbei im Fokus. Als Modell soll bovines Serum-Albumin dienen. Mithilfe der gewonnenen Erkenntnissen sollen die untersuchten Verfahren gegenübergestellt und eine Vorschrift zur Modifikation von Fluoreszenz-markierten Liposomen entwickelt werden. Die Ergebnisse sind zudem auf die Verwendung von Polymersomen zu übertragen sowie eine Abschätzung und gegebenenfalls Erprobung der Verfahren für diesen Anwendungsfall erfolgen. Für die Modifikation sind die idealen Prozessparameter (Temperatur, Druck, Kühlrate, Lösungszusammensetzung, Zyklen etc.) zu ermitteln. Die erfolgreiche Funktionalisierung der markierten Liposomen ist abschließend durch geeignete Verfahren zu bestätigen. Diese sind im Vorfeld zu recherchieren und gegenüberzustellen. Die Ergebnisse sollen als Versuchsvorschrift dokumentiert werden.

    Art der Arbeit: theoretisch/experimentell

    Anforderungen: Selbstständiges Arbeiten, objektive und kritische Herangehensweise

    Betreuer: Tom Bode, M.Sc.

    E-Mail: t.bode@imp.uni-hannover.de

    Bist du interessiert? Hast du Fragen zum genauen Ablauf und Umfang der Arbeit? Melde dich und vereinbare einen Termin für ein unverbindliches Gespräch!

Hinweise zu Studien- und Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Formulare zur Anmeldung von Studien- und Abschlussarbeiten sowie die Formatvorlage des IMPs inklusive allgemeiner Hinweise zum Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten und dem richtigen Zitieren von Literatur.

Kontakt für allgemeine Fragen zu Studien- und Abschlussarbeiten

M.Sc. Sven-Alexander Barker
Fachstudienberatung