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Industrieller Röntgentomograph / Computertomograph, 420 kV

Am Institut für Mehrphasenprozesse der Leibniz Universität Hannover wird die Röntgen-tomographie (auch Computertomographie, abgekürzt CT) als nicht-intrusives Messverfahren für komplexe mehrphasige Strömungen eingesetzt. Seit Januar 2003 betreibt das Institut für Verfahrenstechnik einen eigenen industriellen Röntgentomographen. Baugleiche Röntgen-tomographen werden im industriellen Einsatz z.B. zur zerstörungsfreien Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen und zur Oberflächenrückführung (reverse engineering) eingesetzt. Einsatzgebiete sind unter anderem die Automobil- und Flugzeugindustrie.

Bild: Röntgentomograph, 420kV

Hersteller: BIR Inc., USA
Messobjekt: max 600 mm x 1200 mm
räumliche Auflösung: < 0,1 mm
Messverfahren: Röntgentomographie 2. Generation
Röntgentomographie 3. Generation
Radiographie
Röntgenröhre und -detektor: vertikale Translation
Messobjekt: Rotation und horizontale Translation

Röntgenröhre:

 
max. Beschleunigungsspannung: 420 kV
max. Röhrenstrom (bei max. Beschleunigungsspannung): 5,3 mA
max. Leistung: 2240 W
Brennfleck-Kennwert (IEC 336): 1,5 / 0,8 mm
Röntgendetektor: Zeilendetektor, Photodioden mit Szintillator

Scan - Service

 

Neben der Anwendung für Forschungsarbeiten stellt das Institut den Röntgentomographen auch Kunden zur Verfügung. Auftragsmessungen werden als Dienstleistung für Dritte durchgeführt. Objekte aus den verschiedensten Bereichen von Industrie und Forschung können gescannt werden. Haben Sie eine konkrete Messaufgabe? Wollen Sie überprüfen, ob die Röntgentomographie für Ihre Aufgabe geeignet ist? Benötigen Sie tomographische Messungen, wollen aber keinen eigenen Tomographen beschaffen?

 

Wenden Sie sich bitte an:  Dipl.-Ing. (FH) Almer Meinken
Tel.: 0511 762 3818

Beispiele:

  • Zylinderkopf: Vermessen von inneren und äußeren Konturen, Prüfen auf Lunker, Poren und Einschlüsse
  • Wellen: Rückführen der Oberfläche in CAD-Systeme
  • Skulpturen: Rückführen von Konturen mit komplizierten Hinterschneidungen zur Vervielfältigung mit einem rapid prototyping Verfahren
  • Verfahrenstechnik: Benetzung von strukturierten Packungen und Schüttungen
  • Faserverstärkte Bauteile: Prüfen auf Delamination, Poren und Einschlüsse