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Entwicklung von Kryokonservierungsprotokollen für dendritische Zellen für die Krebstherapie von Tieren

Entwicklung von Kryokonservierungsprotokollen für dendritische Zellen für die Krebstherapie von Tieren

Leitung:  Tim Rittinghaus, Dr.-Ing.
Team:  Tarek Deeb, M.Sc.
Jahr:  2022
Laufzeit:  01.07.2022 - 31.12.2024

Entwicklung von Kryokonservierungsprotokollen für dendritische Zellen für die Krebstherapie von Tieren

In dem Kooperationsprojekt mit der Firma PetBioCell GmbH (https://www.petbiocell.de/) werden Verfahren für die Kryokonservierung dendritischer Zellen für die Krebstherapie von Pferden und Hunden entwickelt. Das Projekt baut auf einer zuvor gemeinsam durchgeführten erfolgreichen ZIM-Durchführbarkeitsstudie auf.

Im Rahmen der Therapie wird den tierischen Patienten zunächst Blut entnommen. Aus diesem werden Monozyten gewonnen, die zu dendritischen Zellen kultiviert werden. Diese werden den dem jeweiligen Tier als Impfdosis verabreicht und helfen dann eine spezifische Immunreaktion gegen die Krebszellen auszulösen. Für eine erfolgreiche Behandlung muss diese Therapie im Abstand von einigen Wochen mehrfach wiederholt werden. Durch die Anwendung der Kryokonservierung soll die Lagerdauer der lebenden dendritischen Zellen so verlängert werden, dass die Anzahl der notwendigen Blutabnahmen reduziert werden kann. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Einfrierprotokolle werden unter anderem verschiedene Kühlraten, Gefrierschutzlösungen und Lagertemperaturen untersucht.